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Tun, was glücklich macht


Unter dem Motto „tun was glücklich macht“, fand am Montagabend, den 05.07.2021, ein Konzert der Freien Jugendkunstschule auf der Terrasse des Waldenburger Schlosses statt.


Die Veranstaltung diente dem Vorstellen der verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten an der JKS, aber vor allem auch dem gemeinsamen Musizieren und glücklich sein nach einer so langen Zeit, in der Auftritte und Konzerte nicht möglich waren. Die Corona-Zeit hat die Menschen träge und ein wenig einsam gemacht, doch diese Musizierstunde hat ihnen ein wenig Normalität zurückgebracht. Die Musik und das Zusammenkommen mit anderen Leuten taten allen Beteiligten richtig gut. Auch für die Kinder war es schön, eine Auftrittsmöglichkeit zu haben, wo sie ihr Geübtes präsentieren konnten.
Für einige war es sogar das allererste Mal. Es war ein bunt gemischtes Programm, bei dem von Klassik bis Pop alle möglichen Genres vertreten waren.

Der Leiter der Jugendkunstschule, Olaf Richter, moderierte das Konzert, indem er bei Umbaupausen etwas zu den Beiträgen und aus der Geschichte der Jugendkunstschule erzählte. So wurde das Programm schön abgerundet und zum Schluss spielte die Lehrerband den Titel „Sunny“, bei welchem sich jeder Instrumentallehrer noch einmal solistisch auf seinem Instrument austoben konnte. Tosender Applaus war die Antwort auf die vielen musikalischen Beiträge.

Anschließend wurden noch Getränke und Roster von den 11ern des Europäischen Gymnasiums verkauft, die Geld für ihre Abi-Kasse sammelten. Die Leute hatten auch so die Möglichkeit noch einmal ins Gespräch zu kommen und es gab von allen Seiten nur positives Feedback. Alle waren glücklich, dass mal wieder etwas los war. Im Großen und Ganzen war es eine gelungene und ungezwungene Veranstaltung und ich denke, den einen oder anderen Verspieler kann man durchaus verzeihen.


Maria Fleischer

 

 

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus! Tagelang hatten die Mitarbeiter der Jugendkunstschule Waldenburg nur noch eines im Sinn:

Den Ensemblewettbewerb „enviaM – Musik aus Kommunen“.

In diesem Jahr wurde unsere Jugendkunstschule als „Schauplatz“ ausgewählt. Durch die Corona-Krise wurde der Zeitpunkt des eigentlich im Frühjahr geplanten Wettbewerbes auf den 18.09.2020 verschoben. Doch dann war es endlich soweit.

In der Woche vor dem Wettbewerb liefen sämtliche Planungen auf Hochtouren, denn das Schulhaus musste für diesen besonderen Tag von Schülern „befreit“ werden, um genügend Vorspiel-, Übungs- und Juryräume zur Verfügung stellen zu können. Ebenfalls musste ein Hygienekonzept erarbeitet werden, damit dieser Wettbewerb auch unter Corona-Bedingungen erfolgreich und reibungslos ablaufen konnte.

Unter dem diesjährigen Motto „Banjo sucht Fagott“ konnten junge Nachwuchstalente mit vokalen und instrumentalen Beiträgen teilnehmen und Preise von bis zu 1000 Euro sowie etliche Sonder- und Förderpreise für Ensembles gewinnen.

In diesem Jahr kamen über 30 Ensembles mit über 100 Teilnehmern aus ganz Sachsen nach Waldenburg, um Musik zu machen. Auch unsere Jugendkunstschule war durch die Profilband des musisch-künstlerischen Profils am Europäischen Gymnasium Waldenburg unter Leitung von Vladyslav Vorobel vertreten. Leider reichte es in diesem Jahr nicht für einen Preis.

Viele Gruppen spielten auf einem sehr hohen musikalischen Niveau, es gab nur minimale Abstufungen der einzelnen Leistungen, was für die Jury, bestehend aus Experten und kommunalen Vertretern, eine Herausforderung darstellte. Man könnte also sagen, dass eigentlich alle Teilnehmer einen Preis verdient hätten!

In ihrer freien Zeit konnten die jungen Musiker einen kleinen Teil unserer Stadt Waldenburg kennenlernen. Der Eintritt für Museum und Schloss war für alle Teilnehmer des Wettbewerbes an diesem Tag kostenlos. Wir danken diesen Einrichtungen für ihre Unterstützung.

Den Höhepunkt des Tages stellte die abschließende Preisverleihung dar. Diese fand am Abend vor dem Schloss in Waldenburg statt, welches eine malerische und fast märchenhafte Kulisse bot. Alle Teilnehmer, ob mit oder ohne Preis, hatten sich auf dem Platz vor dem Schloss versammelt. Die Moderation der Preisverleihung übernahm Herr Dr. Anders, der Vorsitzende des Landesverbandes deutscher Musikschulen. Auch Herr Dr. Stiehler, Geschäftsführer des Trägers der Jugendkunstschule, richtete einige Worte an alle Teilnehmer und Gäste.

Alle konnten noch einmal einen Teil des musikalisch hochwertigen Programmes der  Preisträger des 1. und 2. Platzes hören und genießen. Dieser Wettbewerb war eine große Herausforderung, hat an so manchen Nerven gezehrt, aber schlussendlich war es eine sehr erfolgreiche Veranstaltung. Vielen lieben Dank!

 

 

Danke auch an den Fotografen Michael Setzpfand, der uns nachfolgende Bilder zur Verfügung stellt

 

Es erklingen wieder frische Töne an der Jugendkunstschule!

Die letzte Woche war für alle Mitarbeiter der Jugendkunstschule Waldenburg sehr aufregend, denn das neue Schuljahr 2020/2021 hatte begonnen. Und das bedeutete – neue SchülerInnen, die sich dafür entschieden haben, während des Musikunterrichts ein Instrument zu erlernen. Natürlich sollte dies nicht nur im Einzelunterricht erfolgen, sondern auch in der Gemeinschaft. So wurden, wie es schon seit vielen Jahren an der Jugendkunstschule Brauch ist, die Kinder des Gymnasiums und der Oberschule auf zwei verschiedene Klassen aufgeteilt, die Band- und die Bläserklasse. Hinter diesen beiden Klassen verbergen sich zahlreiche Musikinstrumente, die nur darauf warteten, von neugierigen Kinderhänden ausprobiert zu werden. Doch leider konnte in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Corona-Situation kein Instrumenten-Karussell stattfinden, bei welchem die Kinder und Lehrer hätten herausfinden können, welches Instrument am besten für sie geeignet wäre. Daraufhin wurden sie angehalten, stattdessen einen Wunschzettel mit 3 Wünschen auszufüllen. Diese Wunschzettel stellten die Mitarbeiter der Jugendkunstschule vor einige Herausforderungen, denn alle waren auf der einen Seite bestrebt, die Wünsche zu berücksichtigen und keinen unglücklich nach Hause gehen zu lassen. Auf der anderen Seite musste aber auch gewährleistet werden, dass jedes angebotene Instrument auf sinnvolle Art und Weise besetzt würde. So wurde sich eine Strategie überlegt, die möglichst viele SchülerInnen glücklich machen sollte. Zuerst verteilte man alle nach ihren Erstwünschen auf die Instrumente. Sollten bei einem Instrument mehr Bewerbungen vorliegen, als Plätze vorhanden sind, so loste man unter den Bewerbern für dieses Instrument die geforderte Anzahl aus und verteilte die restlichen SchülerInnen entsprechend nach ihrem Zweitwunsch. Das Verfahren wurde bis zum Drittwunsch so fortgeführt und diejenigen, die sich nicht aufteilen ließen, wurden ausgelost und auf die restlichen unterbesetzten Instrumente verteilt. Somit konnte erreicht werden, dass die Mehrzahl der Kinder mit ihrem Instrument zufrieden sein konnte und außerdem ein vollständiges Orchester und eine vollständige Band zusammenkamen. Denn welche Band hat schon 10 Keyboarder und keinen Bassisten? Oder welches Orchester hat 20 Klarinetten, aber keine einzige Posaune oder Tuba? Diese Instrumente geraten leider meist in Vergessenheit, dabei sind sie diejenigen, von denen die anderen Musiker getragen werden und nur mit ihnen ein vollständiger Klang erzeugt wird. Jedes Instrument ist ein wichtiger Bestandteil eines großen Konstrukts. Jedes Instrument ist ebenso wichtig wie das andere, denn nur zusammen klingen sie am schönsten. Somit ist jedes Kind mit seinem Instrument, ob Wunschinstrument oder nicht, ein bedeutender Bestandteil einer Gemeinschaft, die mit dem Verlust eines einzigen an Spaß verlöre. Aber das ist nicht der Sinn des Ganzen. Der Sinn hinter diesem System ist es, den SchülerInnen die Freude und den Spaß am gemeinsamen Musizieren näherzubringen. Dies sollte auch gelingen, wenn jeder seinen Teil dazu beiträgt.

In diesem Sinne – Viel Spaß beim Musizieren!

 

 

 

Bereits zum 30. Mal trafen sich am Montag, den 03.02.2020 Schüler, Lehrer, Eltern und Gäste zu einem Bandabend. Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe wird den Bands des Trägervereins Europäisches Gymnasium Waldenburg die Möglichkeit gegeben, vor einem interessierten Publikum aufzutreten. Neben den Bands gehörten auch tolle Einzelbeiträge der Schulen und Internate zum abwechslungsreichen Programm.

Veranstaltungsort war diesmal die Remser Filiale der Bäckerei Förster!

Wie schon zur Tradition geworden, begann die Bandklasse. Da einige Schüler der 6. Klassen zum Schüleraustausch in Helsinki waren und es noch zusätzlich Krankmeldungen gab, war der Auftritt eine Herausforderung für die Schüler. Doch mit der Unterstützung der Lehrer der Jugendkunstschule haben sie ihre Aufgabe solide gemeistert.

Es folgten instrumentale und gesungene Einzelbeiträge, sowie drei Schulbands, die allesamt für viel Freude beim Publikum sorgten.

Eine Band forderte bei einem vorbereiteten Überraschungssong das Publikum auf, den Name eines in Mexiko beliebten alkoholischen Getränkes zu rufen, was die Stimmung im Raum weiter anheizte.

Mit dem Rockklassiker „Nothing Else Matters“ begeisterte eine weitere Band.

…und zu guter Letzt spielte die Lehrerband und verabschiedete sich mit einer Melodie aus der Muppet Show vom Publikum.

An dieser Stelle geht ein großer Dank an das Team der Bäckerei Förster, welches die Räume zur Verfügung stellte und für eine gute Versorgung mit Speisen und Getränken sorgte.

"...und für nächstes Jahr lade ich Sie gleich wieder ein!"

 

"Tune In" in Berlin

 

Das Highlight der Landwirtschaft in jedem Jahr:

die Grüne Woche im Messegelände am Funkturm in Berlin

 

-und die Vocalgroup "Tune In" war am Montag, dem 20.01.2020, dabei.

 

Die 11 Sängerinnen repräsentierten mit ihren Songs die Region Sachsen und auch unsere Schulen, die Freie Jugendkunstschule und das Europäische Gymnasium Waldenburg, sehr gut und temperamentvoll, sodass Frau N. Eue, Verantwortliche der organisierenden Werbeagentur, die Mädchen spontan für nächstes Jahr wieder einlud.

 

Es war ein spannender und erfolgreicher Tag für "Tune In".

 

Ein herzlicher Dank an die Vocalgroup!